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Neues Aktions-Shirt!

Wie zum Anfang des Jahres versprochen gibt es auch im Februar nur für kurze Zeit ein neues Aktions-Shirt. Klassisch geschnittenes T-Shirt mit einer Stoffdichte von robusten 185g/m², mit doppelten Nähten, gefertigt aus 100% Baumwolle. Wie immer nur die beste Qualität für Euch. Built to resist !

Freiheit stirbt mit Sicherheit !

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Für einen guten Zweck gerockt

Im Herbst des vergangenen Jahres veröffentlichte das fränkische Label “Diffidati Records” den ersten Solidaritätssampler zu Gunsten von Stadionverbotlern. Wir beteiligten uns natürlich an der Aktion und haben mit dem Erlös aus den Verkäufen den Fanrechtefonds unterstützt. Wir danken allen Käufern der CD und bieten Euch natürlich nochmals die Möglichkeit die letzten Exemplare Euch jetzt gleich hier zu sichern.

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Infos zum Europa-Cup

Entgegen einem anders lautenden Pressebericht wird die Stadt Enschede am Donnerstag, 18.02.2010 anlässlich des Europa League Spiels zwischen dem FC Twente und Werder Bremen nicht für alle Deutschen, und damit auch nicht für Werder-Fans gesperrt. Enschedes Bürgermeister Peter den Oudsten verzichtet darauf, diesen ursprünglich aus Sicherheitsgründen erwogenen Plan in die Tat umzusetzen.

Ebenso wenig werden die 1.260 Fans von Werder Bremen gezwungen ihre Fahrzeuge an der Grenze im 15 Kilometer entfernten Gronau abzustellen und mit Bussen weiter ins Stadion zu reisen. Die Polizei Enschede hat vielmehr eine Routenbeschreibung zum Stadion “De Grolsch Veste” herausgegeben, der alle Fans, die individuell oder per Bus aus Deutschland anreisen, folgen sollen. Diese Informationen wurden Werder Bremen bei einem Sicherheits-Meeting am Dienstagmittag in Bremen zur Verfügung gestellt.

Werder Bremen weist alle Fans auf ein erhöhtes Risiko hin und rät
dazu, die Hinweise zur An- und Abfahrt strikt zu befolgen. Fans ohne
Eintrittskarte sollen auf keinen Fall nach Enschede reisen, es besteht nicht mehr die Möglichkeit ein Ticket für das Spiel in den Niederlanden zu erwerben.

Bild: www.groundhopping.ch

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Freundschaftsspiel zwischen Ultras und der Polizei?

Am 17. und 18. Februar 2010 treffen im Innenministerium (BM.I) in Wien erstmals Verantwortliche der Polizei,
der Stadionsicherheit und von Regierungen mit Fußballfan-Vertretern der Ultrabewegung aus ganz Europa zu einer Konferenz zusammen. Die Veranstaltung wird vom Europarat und dem BM.I mit Unterstützung der UEFA organisiert. Ziel ist, das gegenseitige Verständnis zu verbessern und Probleme, wie zum Beispiel Gewalt bei Fußballspielen, zu verhindern.

Der Konferenz liegt eine im Auftrag des Standing Committees des Europarates erstellt Studie von Univ.Prof. Gunther Pilz der Universität Hannover über die Entwicklungen der Ultra-Szene in Europa zugrunde.

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Pyrotechnik ist kein Verbrechen

Am 4. Jänner 2010 ist in Österreich das neu überarbeitete Pyrotechnikgesetz in Kraft getreten. Diese Verschärfung der bisherigen gesetzlichen Regelungen und vor allem die empfindliche Erhöhung des Strafmaßes stellen einen großen Einschnitt in die Fankultur der aktiven österreichischen Fußballfanklubs dar, zumal die aktiven Gruppen oder Verantwortliche bei den Vereinen nicht in die Entscheidungsfindung des Gesetzgebers eingebunden worden sind. Das Gesetz wurde von Politikern beschlossen, die keine Ahnung von der Materie haben und jene Leute, die Woche für Woche mit Pyrotechnik zu tun haben, wurden schlichtweg übergangen. Es wurde im Schnellverfahren von Innenministerin Fekter durchgeboxt und stützt sich auf unwahre Darstellungen von Zahlen und Daten der Bundesliga und des Innenministeriums. Diese begründen die Notwendigkeit des Gesetzes erstens mit einem völlig absurden, künstlich hergestellten Zusammenhang zwischen Pyrotechnik und Gewalt und zweitens mit zahlreichen Verletzungen durch missbräuchliche Verwendung pyrotechnischer Gegenstände im Zusammenhang mit Fußballsportveranstaltungen. Ein genauerer Blick hierbei zeigt hingegen, dass es sich bei den konkret angeführten Fällen um Schäden handelt, die durch Knallkörper hervorgerufen wurden. Diese so genannten „Böller“ werden allerdings auch von den Fanszenen dieses Landes abgelehnt, da diese ein nicht zu verachtendes Gefahrenpotential besitzen. Bengalische Feuer hingegen werden seit Jahren kontrolliert und ohne erwähnenswerte Vorfälle von vielen Fankurven des Landes verwendet.
Wie auch bei anderen Dingen (z.B. Straßenverkehr, Berufswelt, …) kann man ein gewisses Risiko nicht bestreiten, jedoch kann dieses Risiko bei einem verantwortungsbewussten Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen nahezu ausgeschlossen werden und die letzten Jahre haben gezeigt, dass es bei normalem Gebrauch keinerlei Probleme mit bengalischen Feuern gab und gibt. Es gibt außerdem viele Möglichkeiten, um den Gebrauch von Pyrotechnik noch sicherer zu gestalten, außerhalb der Fanszenen gab es allerdings niemals Bemühungen, um Maßnahmen zur Vorbeugung von möglichen Unfällen zu setzen. Vielmehr war es das gezielte Bestreben von Politik und Medien, Fußballfans zu kriminalisieren und sie verstärkt in ihren Rechten einzuschränken.

Über Jahre hinweg sorgten Fackeln für Stimmung, Emotionen und die so oft und gerne zitierte südländische Atmosphäre in Österreichs Fußballstadien. Jahrelang haben Vereine, Presse und TV von diesen Bildern profitiert um sie zeitgleich schlecht zu heißen und zu verurteilen.
Der österreichische Rundfunk wirbt beispielsweise regelmäßig mit feurigen Stimmungsbildern für bevorstehende Sportveranstaltungen. Während es allerdings beim Wintersport oft zu lobenden Worten durch Kommentatoren kommt, wird eine feurige Kulisse beim Fußball stets mit Gewalt assoziiert. Dieser Umstand entzieht sich jeglicher Realität, denn pyrotechnische Gegenstände bei Sportveranstaltungen dienen zur optischen Untermalung der Emotionen. Sie sind weder Ausdruck von Aggressionen, noch sollen sie in irgendeiner Weise Gewaltbereitschaft vermitteln.

Wir schicken hier gleich voraus, dass wir nicht im Geringsten gegen Pyro am Pistenrand sind, sehr wohl aber die vorherrschende Doppelmoral aufzeigen wollen, mit der hier ein und dasselbe Thema von den Medien total unterschiedlich in die Öffentlichkeit getragen wird. Pyrotechnik – als Ausdruck von Emotionen – darf im Sport nicht verboten oder gemaßregelt und schon gar nicht unter Strafe gestellt werden.

Die angedachten Ausnahmeregelungen sind für uns keine Option, da sie nur als reine Alibiaktion des Gesetzgebers verstanden werden können. Wir lehnen diese strikt ab, da dadurch jede Emotionalität, Spontanität und Eigenverantwortung verloren gehen würde.

Wir sprechen uns jedoch klar dafür aus:

- keine Böller oder Kracher zu verwenden
- durch verantwortungsvollen Umgang mit Pyrotechnik keine Spielunterbrechungen zu provozieren bzw. keine Gefahr für andere Stadionbesucher, Ordner oder Ballkinder darzustellen
- durch Bereitstellen von mit Wasser bzw. Sand gefüllten Behältnissen ein sicheres Abbrennen innerhalb der Fansektoren zu gewährleisten und dadurch auch für eine geregelte Entsorgung der abgebrannten heißen Gegenstände zu sorgen
- keine Fackeln oder sonstige pyrotechnische Gegenstände auf Laufbahn oder Spielfeld zu werfen.

Wir fordern alle Verantwortlichen dazu auf, einen kontrollierten und verantwortungsbewussten Gebrauch von Pyrotechnik zuzulassen und in einem der Gegebenheiten entsprechenden, für alle Beteiligten annehmbaren und angemessen Rahmen zu erlauben.

www.pyrotechnik-ist-kein-verbrechen.at
Eine Initiative der aktiven österreichischen Fußballfans

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Erster internationaler Aktionstag gegen Homophobie

Die Justin Campaign, eine Kampagne, die in Erinnerung an Justin Fashanu ins Leben gerufen wurde, den weltweit ersten und einzigen geouteten schwulen professionellen Fußballer, ruft erstmals zu einem internationalen Tag gegen Homophobie im Fußball auf – Fußball vs Homophobie am 19.Februar 2010.

An diesem Tag soll das Bewusstsein gestärkt werden für die weit verbreitete Homophobie im weltweit beliebtesten Sport. Vereine und Fans sollen zur Unterstützung der Sache gewonnen werden, indem sie das Logo der Initiative für den Tag übernehmen und zusammen mit Botschaften in Stadionzeitungen veröffentlichen, die sich deutlich gegen den Gebrauch von homophoben Sprüchen und Übergriffen aussprechen.

Diese Initiative kommt damit nur Wochen nachdem die aus Großbritannien stammende Justin Campaign sich in einer Allianz mit der TUC (Gewerkschaftsdachverband), der PFA (Profi-Spielerverband), KickItOut (die Integrations- und Gleichberechtigungs-Kampagnenorganisation des engl. Fußballverbands), PrideSports (Großbritanniens einzige SchwulLesbenSportentwicklungsorganisation) & Schoolsout (eine Organisation, die sich für die Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen im Bildungswesen einsetzt) zusammengeschlossen hat, um eine unabhängige Kampagne gegen Homophobie im Fußball zu starten.

Community Fußballteams quer durch Großbritannien, Europa und Amerika werden über eine Reihe von Fußballspielen und Spaßveranstaltungen während des ganzen Tages, unter dem Banner Fußball gegen Homophobie ihre Unterstützung für die Sache zeigen. Das Fußballteam der Justin Campaign wird gemeinsam mit dem Norwich LGBT Pride Collective die Festlichkeiten mit einem Fußballturnier einläuten, das am 19. Februar im Carrow Park in Norwich/England stattfinden wird, wo Fashanu seine Karriere begonnen hatte. Amal Fashanu, John Fashanu’s Tochter wird vor Ort sein, um die Veranstaltung zu eröffnen.

International wurden zahlreiche Veranstaltungen in Unterstützung der Kampagne bestätigt. Panteres Grogues, eine schwullesbische (lesbisch, schwul, bisexuell und transgender) Sportgruppe in Barcelona warden am 19. Februar ein Fußballturnier organisieren und noch weiter draußen, wird der Federal Triangles FC aus Washington DC seine Ablehnung von Homophobie im Fußball durch die Organisation verschiedener Veranstaltungen im Viertel des Vereins bekräftigen.

Alle Einzelpersonen, Teams, Gruppen oder Organisationen, die an einer Unterstützung der Initiative interessiert sind und eine Veranstaltung in ihrer Region organisieren wollen oder die öffentliche Verbreitung der Initiative unterstützen wollen, können die Kampagne über ihre Webseite www.thejustincampaign.com kontaktieren und bekommen dort Unterstützung oder weitere Materialien.

Der Co-Präsident der EGLSF (European Gay & Lesbian Sports Federation) Pepi Garcia Vazquez sagte – “Wir begrüßen diese neue Kampagne und freuen uns auf die zukünftige Weiterentwicklung dieser Initiative. Seit sechs Jahren hat EGLSF die Europäische Kampagnenarbeit im Kampf gegen Homophobie im Fußball als Teil des Football Against Racism in Europe Netzwerks (FARE) angeführt. Wir hoffen dass diese Kampagne die Bemühungen all derer vereinen wird, die sich für die Bekämpfung von Homophobie in Europa einsetzen.“

Klaus Hussein, Präsident der IGLFA (International Gay & Lesbian Football Assocation) sagte – “Ich freue mich Fußball gegen Homophobie unsere Unterstützung zu versichern bei dem Versuch, verschiedenste Gruppen zusammenzubringen, um gemeinsam gegen Homophobie im Sport und insbesondere im Fußball zu kämpfen. Wir werden die Kampagnen über unser weltweites Netzwerk von LGT (lesbisch, schwul, transsexuell) Fußballvereinen unterstützen, um zu zeigen dass jegliche Diskriminierung, in jeglicher Form, nicht toleriert werden sollte und dass all diejenigen, die im Fußball aktiv sind, zusammenarbeiten sollten, sodass soviele Menschen wie möglich diesen wunderbaren Fußball genießen können.“

Gründer der Justin Campaign Jason Bartholomew Hall sagte– “Wir denken, dass es wichtig ist, jedes Jahr einen Tag zu haben, an dem Vereine und Fans vereint sind im Wiederstand gegen Hass und Intoleranz in ihrem nationalen Sport. Wieauchimmer die Menschen den Fußball gegen Homophobie Tag feiern werden – feiert ihn in Respect füreinander und für die Gleichberechtigung”

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Wir suchen…

...ständig motivierte Schreiberlinge und Helfer für die Seite. Wer Interesse hat das Projekt weiterzubringen und tatkräftig zu unterstützen schreibt einfach eine Mail an info@ultras-avanti.com oder nutzt unser Kontaktformular.

Aktuelle Angebote:

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